Regel-Labor

Handelsregeln für Zertifikate mit Spielgeld durchspielen: auf simulierten Marktphasen, echten Indexkursen oder eigenen Kursdaten, mit Gebühren, Spread, Knock-out und KESt.

Ergebnis

Depotwert

Deine RegelKaufen und Halten (Tracker)

Kurs des Basiswerts und Signale

Rückgang vom bisherigen Höchststand

Deine RegelKaufen und Halten

Versuchsprotokoll

Noch leer. Mit „Versuch ins Protokoll“ hältst du Varianten fest und vergleichst sie hier nebeneinander.

Alle Regeln auf diesem Kursverlauf

Jede Regel mit ihren zuletzt eingestellten Werten, gleichem Produkt, gleichen Kosten und gleichen Zusatzregeln. Die markierte Zeile ist deine aktuelle Regel.

Gegenprobe

Parameter-Scan

Rechnet deine Regel für eine ganze Spanne eines Parameters durch. Robuste Regeln zeigen ein breites Plateau. Ein einzelner Gipfel heißt meist: Die Regel ist auf genau diesen Kursverlauf zugeschnitten und wird anderswo schwächer.

Annahmen und Grenzen
  • Signale werden zum Tagesschluss berechnet und am nächsten Handelstag zum Eröffnungskurs ausgeführt. Stop-Loss, nachziehender Stop und Gewinnmitnahme prüfen ebenfalls den Schlusskurs.
  • Tracker 1:1: folgt dem Basiswert als Kursindex, also ohne Dividenden, abzüglich Verwaltungsgebühr.
  • Turbo long: Basispreis und Knock-out-Schwelle sind gleich. Der Basispreis wird beim Kauf aus dem Hebel berechnet (Kurs × (1 − 1/Hebel)) und steigt täglich um die Finanzierungskosten. Erreicht das Tagestief die Schwelle, ist der Turbo wertlos. Danach wartet die Regel auf ein frisches Kaufsignal.
  • Kosten: Ordergebühr bei jedem Kauf und Verkauf, halber Spread je Seite auf den Produktpreis, Zinsen auf nicht investiertes Geld.
  • KESt vereinfacht wie bei einer steuereinfachen Depotbank: 27,5 % auf realisierte Kursgewinne sofort einbehalten, Verlustausgleich nur im selben Kalenderjahr, kein Verlustvortrag, Gebühren nicht abzugsfähig (§ 27a Abs. 4 Z 2 EStG). Zinsen mit 25 % und ohne Verlustausgleich (§ 27 Abs. 8 Z 1 EStG). Am Ende wird alles verkauft und versteuert, damit Regel und Kaufen und Halten vergleichbar sind.
  • Simulierte Kurse: Tagesrenditen mit dicken Rändern und Volatilitätsclustern. Die benannten Szenarien treffen ihre Phasenziele genau, nur der Weg dorthin ist zufällig. „Zufällige Marktphasen“ wechselt zufällig zwischen Aufwärts-, Abwärts- und Seitwärtsphasen, die jeweils Monate dauern. Trendregeln haben dort einen eingebauten Vorteil. Belastbar sind deshalb nur echte Kurse samt Gegenprobe.
  • Echte Kurse: S&P 500 und NASDAQ Composite, Tagesdaten 1999–2018 (Kursindizes; Beispieldaten des Python-Pakets arch, ursprünglich von Yahoo Finance). Für neuere oder europäische Basiswerte eine eigene CSV laden.
  • Nicht abgebildet: Dividenden, Emittentenausfall, Handelszeiten und Kursstellung der Emittenten, Währungseffekte.